Die andere Gegenwartsliteratur

Margot und Klaus Plöger

Ausflüchte

Kurzinfo:

 

Wer noch in den Jahren unseres letzten Jahrhunderts aufgewachsen ist, wird sich bei der Lektüre dieser Erzählung an vieles erinnern, was man schon vergessen glaubte.

 Es ist die Rede von den ersten Dingen, die uns Erwachsenen mittlerweile fremd geworden sind. - Wer erinnert sich noch an das Grauen des ersten Schultages oder an das Staunen über die erste Autofahrt? Mit Witz, Satire und Ironie werden die Verhältnisse einer uns heute fernen Zeit beleuchtet.

 Zwar sind es zunächst nur 'Ausflüchte', die gemacht werden, um den Erziehungsanstalten dieser Welt zu entfliehen. Doch was mit dem Streit um die erlaubte Saumlänge eines Rockes beginnt, endet schließlich mit der Absage, so leben zu wollen wie die Generation der Eltern.

 Dergestalt entsteht vor den Augen des Lesers ein Panorama der sechziger und siebziger Jahre, der Jahrzehnte des Übergangs, dessen Ende zugleich ein Aufbruch gewesen ist. Allerdings ist dieser Aufbruch in eine „bessere Welt“ voller Komik, die uns heute wundern läßt über uns selbst.

 Sind wir wirklich so gewesen? - Oder haben wir uns mit den Phrasen der Freiheit nur lächerlich gemacht? Wer sich in den kommunistischen und feministischen Bewegungen jener Jahre umhergetrieben hat, wird einen Zwiespalt empfinden: man fühlt sich seltsam fremd und seltsam vertraut.

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